Markt-
und Werbepsychologie Bd.I Grundlagen Neumann, P. 1999 Fachverlag
Wirtschaftspsychologie, Gräfelfing - Skript der Vorlesung
18.überarbeitete Auflage
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Märkte
- Anbieter
- Nachfrager
- Funktionäre
Soziomärkte
- kein echter Marktpreis - Soziomarktpsychologie
echte Märkte - monetärer Marktpreis - Marktpsychologie
im engen Sinne
Werbepsychologie
erlebens- und verhaltensmäßige Reaktionen der Nachfrager
auf die Werbung der Anbieter
Marketingpsychologie
erlebens- und verhaltensmäßige Reaktionen der Nachfrager
auf alle verbreitungspolitischen Maßnahmen der Anbieter, also
die
Gestaltung
- eines Angebots
- der Distribution
- der Kosten
- der Kommunikation
echter
Marktpreis - Marketingpsychologie im engen Sinne
kein echter Marktpreis - Soziomarketingpsychologie
Marketingpsychologisches Handeln
- Auftrag des Anbieters/Funktionärs
- Diagnose
- Konzeption des Soll-Zustandes
- Soll-Ist-Vergleich
- Planung von Interventionsmaßnahmen
- Intervention
- Evaluation
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WAS soll verändert werden?
- Anbieter
- Angebot
- Distribution
- Kosten
- Kommunikation
- Nachfrager
- Funktionäre
- sonstige Größen
objektive Gegegebenheiten
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...mit welchem Ziel?
- Wahrnehmung
- Image/Vorstellung
subjektive Repräsentanz
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Farbe der Margarine>>>>>
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1.Wahrnehmung:
bessere Streichfähigkeit
2.Image: schlaue Mutter
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auch umgekehrt: Image drängt auf Veränderung der
objektiven Gegegenheiten (schmilzt nicht)
Wechselwirkungen auf der subjektiven Ebene (Produkt
wird über Discounter vertrieben=negatives Image)
Irradiationsphänomen:
objektive und wahrgenommene Kosten (Regen=kein Regenschirm==>>Preisakzeptanz=>Leidensdruckfrage)
objektive Veränderung einer Produkteigenschaft bewirkt subjektive
Veränderung der Wahrnehmung
Veblen-Effekt: Produkte werden erst ab einem gewissen Preis
interessant: Absatz steigt mit steigenden Preisen durch Anstieg des sozialen
Geltungsnutzens
Homo oeconomicus
- zweckrational handelnd
- Streben nach Gewinn- und Nutzenmaximierung
- hat völlige Markttransparenz und
Vorrausschau
- reagiert sofort, völlig, normal
auf Datenänderungen
Kaufentscheidung
nicht objektiv begründet, sondern aufgrund subjektiver Repräsentanz
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Datenerhebung
Operationalisierung
was (Untersuchungsgegenstand)
bei wem (Untersuchte Gruppe)
welcher Teilmarkt (Thematik)
wie (Methodik)
eingeschränkte Zufallsauswahl
geschichtete
Verfahren - Einteilung in Zugehörigkeiten (Klein, Mittel,Großbetrieb)
und daraus Stichprobe
Klumpenverfahren/Flächenauswahl geographische
Auswahl, daraus jeder Xte
Random-Route: Startpunkt - und dann jeder Xte Haushalt/Person.
typische
Auswahl (Vorselektiert)
Abschneideverfahren (30-40-Jährige, alle anderen werden
"abgeschnitten")...)
Quotenauswahl (Strukturgleichheit (Männer, Frauen, Alter,
Schulbildung nach Quotenplan)
Panel dieselben Personen werden mehrfach befragt (gleiche
oder versch. Themen)
Probleme bei Panels:
Repräsentativität
Anonymität
Panel-Sterblichkeit (Tod, Umzug, mangelnde Folgemotivation)
Entschädigung
Alterung
Veränderung (durch ständige Befragung >>Profi)
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Märkte
Differenzierung
wo räumliche
wann zeitliche
welche Angebote inhaltliche
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Art
der Untersuchung
Methoden der Datenerhebung
Aktivität des Forschers
- Introspektion
- keine objektiv überprüfbaren
Daten
- hypothesengenerierend
- Befragung
- offene (frei formulierte Antworten) -
qualitativ -> Erkenntnisse
- geschlossene (ja/nein/vielleicht o.ä.)
- quantitativ -> Ergebnisse
- Verhaltensbeobachtung
- Analyse
Strategien
- unsystematisch
- systematisch ohne Variation einer UV
- Quasiperiment (fremdbestimmte Variation
der UV)
- echtes Experiment (systematisch mit willkürlicher
Variation einer UV)
- Beschreibbarkeit der Versuchsbedingungen
- Wiederholbarkeit
- Variierbarkeit der UV
- univariat
- multivariat (2x2 Design)
- Elimierung der Wirkung von Störvariablen
(konstant halten)
Vicary-Studie
(1957) => 1/3000 Sekune eingeblendete Werbung -> keine kontrollierten/kontrollierbaren
Störvariablen, zudem frei erfunden
Solomon-Design (1949)
Kontrolle von Störvariablen in 4 parallelen Gruppen
Gruppen
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t1
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t2
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t3
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Ausgangswert erhöht sich
um
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Versuchsgruppe 1 (VG
1)
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1.Messung(Pretest)
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Treatment
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2.Messung(Posttest)
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Treatment,
Messwiederholung
Störvariable
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Kontrollgruppe 1 (KG 1)
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1.Messung
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2.Messung
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Messwiederholung
Störvariable
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Versuchsgruppe 2 (VG 2)
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Treatment
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Messung
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Treatment
Störvariable
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Kontrollgruppe 2 (KG 2)
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|
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Messung
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Störvariable
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von
unten nach oben rechnen
in KG 2 wirkt lediglich die Störvariable, ist
Veränderung = - 2. dann ist das der Wert der Störvariablen
in VG 2 wirken Störvariable (+2) und Treatment. Ist der Messwert
also +3, dann hat das Treatment den Wert +5
in KG 1 wirken Messwiederholung und Treatment, da Treatment = +5,
ist bei Wert -2 MW= -7
in VG 1 wirken alle Größen, (SV -2) + (TM + 5) + (MW
-7) = - 4
Forschungsraum
Durchschaubarkeit?
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Lost
Letter - je höher der Rücklauf, umso besser das Image des Unternehmens
(..??)
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Skalierung
Grundgesamtheit -- Stichprobe -- Merkmalsträger -- Merkmal
-- Merkmalsausprägung
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Nominalskala
- mit sich selbst identisch und unterschiedlich
von anderen
- 1 oder 2 oder 3 ...
- kein "Wert", sondern lediglich Zuweisung
einer Zahl zu einer Merkmalsausprägung
Ordinalskala
- größer vs. kleiner, besser
vs. schlechter
- Schulnoten
- Rangordnungen
- Abstand zwischen den Ausprägungen
ist nicht definiert
- bei unterstelltem gleichen Abstand der
Skalenwerte : quasi-intervallskaliert
Intervallskala
- gleiche Abstände zwischen den Skalenwerten
- Temperaturskala
- Kalender
- standardisierte Werte im IQ-Test
- kein echter Nullpunkt, wird willkürlich
gesetzt
- 4 ist nicht doppelt so viel wie 2
Verhältnisskala
- absoluter Nullpunkt vorhanden = Merkmal
ist nicht vorhanden
- Verhältnisse zwischen den Merkmalen
werden abgebildet (Einkommen 9000 = 3 x 3000)
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interne
Validität: hoch, wenn Variation der AV sich auf Variation der
UV zurückführen läßt
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externe
Validität hoch, wenn Schlußfolgerungen externalisiert
werden können/bei Repräsentativität
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Reaktiv:
die Messung wird durch das, was man messen will, beeinflußt
(Vorwissen, Wissen um Test)
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Gütekriterien
Psychologischer Messmethoden
- Ökonomie
- Objektivität
- unabhängig vom Versuchsleiter
- Durchführung
- Auswertung
- Interpretation
- interindividuell: mehrere verschiedne
Rater kommen zum gleichen Ergebnis
- intraindividuell. mehrere Zeitpunkte,
gleicher Rater, gleiches Ergebnis
- Reliabilität
- soll das, was es mißt, genau messen
(Gummiband vs. Lineal)
- Retest - selbe Methode, zwei versch.
Zeitpunkte
- Paralleltest - verschiedene, aber ähnliche
Methoden, gleicher Zeitpunkt
- Tests der inneren Konsistenz des Verfahrens
- split half
- einmal messen, dann halbieren, dann korrellieren
- Konsistenzanalyse
- Trennschärfebestimmung
- ausselektieren höchste und niedrigste
Werte
- Vergleich 1 mit 2, 1 mit 3, 1 mit 4 usw.
- Item, welches von den "Guten" gelöst
wird, und nicht so sehr von den "Schlechten" ist reliabel, wird ein Item
eher von "Schlechten" als von "Guten" gelöst, ist es negativ reliabel
- negativer Trennschärfeindex= ungeeignet,
da nicht reliabel
- Validität
- Gültigkeit
- soll messen, was es mißt (Lineal
mißt Distanzen, und nicht Volumen)
- irrelevante Determinanten
- mangelnde Objektivität
- Standardisierung
- Mehrfachauswertung
- mangelnde Reliabilität
- Erhöhung der Zahl der Items
- Eliminierung der Items mit geringer oder
negativer Trennschärfe
- Reduktion eines komplexen Sachverhaltes
- Qualitative Verfahren verwenden
- Verständlichkeit
- semantische Bedeutung klären
- Suggestivfragen
- Vortests, Suggestivfragen erkennen und
eliminieren
- Reihenfolge der Items beeinflußt
die Antworten
- Zufallssteuerung verhindert systematischen
Einfluß
- Tendenz zur sozialen Erwünschtehit
- indirekte Fragetechnik
- Kinsey-Technik: heikle Frage "forsch"
stellen
- versiegelte Urne (anonym)
- Tendenz zur Mitte
- statt 3 oder 5 Antworten 4 oder 6 vorgeben
- Antwortenbandbreite erhöhen
- Gefahr kognitiver Überforderung
- Tendenz zu Extremen
- qualitative Verfahren ohne Extremwerte
verwenden
- Tendenz zur Zustimmung
- wichtige Fragen zweimal und unterschiedlich
formuliert abfragen
- Inhaltsvalidität
- Items bilden die Grundgesamtheit aller
möglichen Items zum zu messenden Thema repräsentativ ab
- Konstruktvalidität
- Einstellungen und Intelligenz (sind
Konstrukte)
- wenn alle einstellungsrelevanten Aspekte
erfasst werden
- Emotionen,Kognitionen,Motivationen
- Kriterienvalidität
- empirisch exakt meßbar
- Korrelation der Testdaten mit Daten früherer
Testwerte, die als valide erkannt wurden
- Übereinstimmungsgültigkeit
- Prognose- und Kriteriumsvariablen werden
gleichzeitg erhoben
- Prognosegültigkeit
- Messen und Abwarten, bis das Ergebis
sich einstellt
- Prognosefehler
- Fehler 1.Art - Einsatz der Maßnahme
trotz Mißerfolg
- Fehler 2.Art - kein Einsatz der Maßnahme,
trotz Erfolg
Entscheidung aufgrund des Prognosemerkmales
Kriterium/Anforderung
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X wird abgelehnt
|
X wird zugelassen
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würde von X erfüllt
z.B.Anzeige bringt Zuwächse
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falsche Entscheidung
Fehler 2.Art
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richtige Entscheidung
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würde von X nicht erfüllt
z.B. Anzeige bringt zu wenig
|
richtige Entscheidung
|
falsche Entscheidung
Fehler 1.Art
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Darstellung in einer Punktewolke: für jede Anzeige ein
Punkt
1.Quadrant: Fehler 2.Art, also diejenigen Anzeigen, die eigentlich
wert wären, geschaltet zu werden
2.Quadrant: alle, die das gewünschte Ergebnis sicher
bringen
3.Quadrant: Fehler 1.Art: alle, die wenn geschaltet werden,
das Ergebnis nicht bringen
4.Quadrant: alle, die nichts bringen
- Je näher die Punktewolke an einer
Geraden liegt, umso kleiner sind die beiden Fehler
- je strenger der Selektionsschnitt, desto
kleiner der Fehler 1.Art, umso größer wird der Fehler 2.Art
- würde
Studium schaffen trotz NC=zu schlecht
- je größer die Zahl der geeigneten
Testobjekte, desto kleiner ist Fehler der 1.Art
- wenn
alle das Kriterium erfüllen, ist Fehler 1.Art ausgeschlossen
Reliabilität
ist eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für Validität
Befragungsmethoden
- Lotteriemethode: "Was wäre Ihr Gewinnwunsch?"
- 1. und 2.Markenwahl: Präferierung
von Produkten angeben
- Methode der konstanten Summen: Punktevergabe
auf Produkte nach Wertschätzung
- Paarvergleich: Markenkombinationen bewerten
- Kaufspiel: Marke mit verschiedenen Preisen
und Befragung
- 1.Markenerinnerung: welche...Marken kennen
Sie?
- 1.Anzeigenerinnerung: welche Werbung
fällt Ihnen ein...?
Was
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Erleben und Verhalten
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bei wem
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Anbieter Nachfrager Funktionäre
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welcher Markt
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Region, Zeit, Angebot
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Wie
Aktivität
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Strategie
|
Wo
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Durchschaubarkeit?
|
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Ort, Aktivität, Strategie, Durchschaubarkeit
Introspektion
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Befragung
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Verhaltensbeobachtung
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Verhaltensanalyse
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unsystematisch
|
systematisch
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Quasi-experimentell
|
experimentell
|
offen
|
nicht durchschaubar |
quasi-biotisch
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biotisch
|
|
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Die Ebenen der Wirklichkeit
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Müller-Luyer´sche
Täuschung - subjektive Veränderung objektiv gleicher Reize
Striche nach innen/außen
Münzen, schräg=>ellypsenförmig, Wahrnehmung korrigiert
auf "rund" (weil Münzen rund zu sein haben)
Wolfgang Metzger (1963)
Wirklich im 1.Sinne
- Wirklich ist, was objektiv existiert
- Produkt ist gut oder schlecht
Wirklich
im 2.Sinne
- alles, was subjektiv erlebt wird - subjektive
Repräsentanz
- Person: physischer Körper
- subjektiv ist das Produkt gut oder schlecht
Wirklich
im 3.Sinne
- aktuelle Wahrnehmung von Reizen, vermittelt
durch die Sinnesorgane
- Nicht Wirklich im 3.Sinne sind bloße
Vorstellungen
- Person: phänomenologisches Körperschema,
subjektiv unterschiedliche Wirklichkeit
- Produkt: Wahrnehmung und Image
- Farbgebung
- Geruch
- Nutzergruppe
Wirklich
im 4.Sinne
- glaubwürdig erlebte Phänomene
- Person: Pulsschlag
- Produkt: Glaubwürdigkeit
- Informationsstand
- Informationsträger (Kompetenz etc)
- Nicht Wirklich im 4.Sinne sind unglaubwürdige
Phänomene
- Person: Herz schlägt bis zum
Hals
Absolute
Wahrnehmungsschwelle
- wie groß muß ein Reiz sein,
um überhaupt wahrgenommen zu werden
- erst dann kann er wirklich im 2. oder
3.Sinne werden
Es geht um
die Unterschiedlichkeit der objektiven und subjektiven Wahrnehmung
- Temperatur: vorher kalt/heiß >>>
Empfindung dann heiß/kalt
- Zeit: Zahnarzt vs. Freundin
- Moleküle: schlechte Luft im
Partyraum unbemerkt vs. Wahrnehmung beim Reinkommen
- Zucker: Süßstoff und
Zucker schmecken gleich, objektiv unterschiedlich
- Ton: je nach Umwelt laut/leise
Gehirn
sensorische Repräsentationen : links
motorische Repräsentationen: rechts
Relative oder Unterschiedsschwelle
- Verhältnis der Änderung eines
Außenreizes, um subjektiv erkennbar zu werden
|
3
Speichersysteme
Umwelt >>Ultrakurzzeitspeicher >> Kurzzeitspeicher
>>Langzeitspeicher
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Selektion
>>> Verarbeitung
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Selektions-
und Verarbeitungsmuster
- personspezifisch
- genetisch (Hunger, Durst, prägnante
Formen)
- gelernt (Wissen, Gefühle,
Motive)
- situationspezifisch
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Manipulation
4 Kriterien der Beeinflussung
Der Sender beeinflusst den Rezipienten manipulativ
- bewußt
- um des eigenen Vorteiles willen
- ohne Rücksicht auf mögliche
Nachteile beim Rezipienten
- unter gezielter Anwendung nicht oder
kaum zu durchschauender Techniken, wobei der Rezipient das Gefühl hat,
frei zu entscheiden
Werbung nicht
unbedingt gleich Manipulation:
Vorteil des Empfängers kann auch "Anschnallen" sein.
unterschwellige Beeinflussung möglich ? (s.a. Vicary-Studie,
Die geheimen Verführer)
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Situative Gegebenheiten
Autoritätsdruck - Meinungsführer - Prominente etc.
Majoritätsdruck (Ebay...)
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Methoden
(zur Messung von Anmutung und Bewertung von Anzeigen)
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- Verfahren der gelockerten Reizbindung
: Tachistoskop
- Polaritätenprofile: semantisches
Differential
- Denotativ: beschreibend, sachlich
- Konnotativ: metaphorisch, indirekt
- Akzeptanzprofil
- 4 Faktoren
- Allgemeine gefühlsmäßige
Anmutung (A)
- Aufmerksamkeit und Neugier (N)
- Glaubwürdigkeit und Informationsgehalt
(G)
- innere Konsistenz der Anzeige (K)
- Kunin-Skala: Emoticons
- Magnituden Skalierung - individuelles
Bezugssystem, Kallibrierung erf.
- Methode Lautes Denken
- Wollrabsituation: schwarzes Umfeld, besonders
enge Wahrnehmung
- Programmanalysator: kontinuierliche Erfassung
beim Fernsehen
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Kognitive
Verarbeitung
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Dissonanzabbau
- Suche nach Info, die die eigene Meinung/Entscheidung
stützt
- Glaubwürdigkeit bezweifeln
- Beeinflussung der Dissonanzursache (Sender)
- Umdeutung (gute alte Zeit)
- Anpassen der eigenen Erwartung an Unveränderbares
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Messverfahren
(zur Messung der kognitiven Verarbeitung)
- Display Matrix
- Spalten=Angebote/ Zeilen Eigenschaften
- Abrufverhalten (Touch-Screen) wird untersucht
- Lesbarkeit- und Verständlichkeitsindizes
- Quantitativ: wieviele Worte, wieviele
Silben
- 3 Spalten: Wort - Index der
Schwierigkeit - Silben pro Wort
- Verbindung der beiden äußerden
Spalten zeigt Schwierigkeitsgrad des Textes
- WORD: erstellt automatisch Lesbarkeitsquote
nach Flesch
- Verständlichkeitsindex (nach Langer)
- Experten skalieren auf 5er-Skala
- Einfachheit
- Gliederung/Ordung
- Kürze/Prägnanz
- Stimulanz
- Methode Lautes Denken
- Laien-Test
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Langzeitspeicher
bessere Akzeptanz/Übernahme bei vorhandenen Kognitionen
- Einstellung: relativ stabile Bereitschaft,
auf ein bestimmtes Objekt konstant zu reagieren
- Einstellungen werden gelernt:
- Wissen >>> Lernen
- Bedeutung für den Lernenden
- Kombination mit positiven/negativen Emotionen
bedeutsam
- je mehr Stoffinhalt, umso überproportional
mehr Konfrontationen nötig
- Schwierigkeit zielgruppenspezifisch
- Gliederung hinsichtlich persönlicher
Kategorisierung(Schubladen)
- Zahl und zeitliche Verteiling
- Homans´sche Regel:
- Grad der Sympathie ist proportional zur
Anzahl der Kontakte
- Vertrautheit wirkt positiv
- Stabilität wird signalisiert
- Reihenfolge der Informationselemente
- vom Verwendungszweck zum Angebot (Geld>>Sparkasse)
- Wichtiges am Anfang und am Ende
- Stärke alter Assoziationen (WEST
vs. Marlboro)
- Momentane Verfassung der Zielpersonm
- begleitender Gefühlszustand
- Spannungsaufbau (Teaser)
- Zeigarnik-Effekt: unerledigte Aufgaben
werden besser behalten
- Tätigkeit vor und nach der Lernphase
- affektiv - reduziert die Gedächtnisleistung
- Spot gefolgt von aufregender Filmszene
- proaktiv - Störung der Info nach
Spot 1
- retroaktiv - Störung de Infoaufnahme
Spot 2 und 3, weil noch Spot 1 verarbeitet wird
- Gefühle - Lernen von Gefühlen/klassische
Konditionierung
- "Aufladen" eines Produktes mit (positiven)
Gefühlen
- NS --> US --> UR
- NS --> CS --> CR
- neutraler Reiz(Markenname)+gefühlsauslösender
Reiz(Baby)
- neutraler Reiz=>gefühlsbezogen
- Konditionierung höherer Ordnung
bedient sich bereits vorhand. CR und baut darauf auf
- Reizgeneralisierung: Reaktion auch auf
ähnliche Reize
- Reizdiskriminierung: Vermeidung unerwünschter
(Quer-) Verbindungen
- unterschiedliche Tonhöhe bei Klingel=gut/schlecht
zuweisen
- Motive - Lernen am Erfolg
- positive Konsequenzen
- Ausprobieren
- Modellpersonen
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Methoden
zur Messung von Lern- und Behaltensprozessen
- Wiedererkennen (Recognition)
- Erinnern (Recall)
- gestützt
- Ersparnismethode
- erster Lerndurchgang - zweiter Lerndurchgang
= Ersparnis
- Kuller-Kombinationsverfahren
- Puzzle des Werbesujets zusammensetzen
- je schneller, umso besser die LZS gespeicherte
Repräsentation
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Wirkungen
im Langzeitspeicher
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Einstellungsmessung
und Skalierungsverfahren
- Polaritärenprofil
- Rangskalierung
- in Reihenfolge bringen, nur interne
Relativität sichtbar
- Bogardus
- soziale Distanzskala
- eigene Distanz repräsentiert Einstellung
- Thurstone
- vorgegebene Statements,
- Expertenrating der Skala
- bei zu großer Streuung der Expertenurteile
wird Item eliminiert,
- Zustimmungsniveau abfragen
- Likert-Skala
- Zustimmung bis Ablehnung auf 5-stufiger
Skala
- Fishbein
- Doppel-Items
- Produkt
ist schön
lehne
ab o o o o o stimme voll zu
- Für
mich soll Ideales Produkt schön sein lehne ab o o o o o
stimme voll zu
- wie sehe ich es prinzipiell?
- für wie wichtich erachte sehe ich
DIESES Item?
- zugeschriebene Eigenschaft x subjektive
Bewertung = Imagewert
- Trommsdorf
- auch Doppel-Items
- Produkt
ist schön
lehne ab o o o o o stimme voll
zu
- Ideales
Produkt soll schön sein lehne ab
o o o o o stimme voll zu
- Frage nach Idealausprägung lehne
voll ab - stimme voll zu
- keine Multiplikation der Werte, sondern
Subtraktion
- Idealimage - Realimage = Imagewert
- Skala mit Selbstverankerung
- vom Befragten definierte Pole der Ausprägungen
gut/schlecht
- Methode des Lauten Denkens
- Expertenüberprüfung
- Kunin Skala
- Magnitude Skalierung
- eigene Bewertung
- Kallibrierung
- Projektive Fragen
- Ausschluß sozialer Erwünschtheit
(eigener Fahrstil wird besser eingeschätzt als der anderer)
- z.B. Glauben Sie, daß Ihr Nachbar
Flugangst hat?
- Error-Choice Technik
- 2 objektiv falsche Antworten werden vorgegeben
- oder Vorhersage zukünftiger Ergebnisse
(=Kompetenzzusprechung)
- aus der Antwort wird auf die Einstellung
geschlossen
- Zuordnungsverfahren
- Personen potentiellen Produkten zuweisen
lassen (..wer kauft...)
- Einkaufslistenverfahren
- Einkaufsliste mit einem sich unterscheidenden
Produkt (Cola/Pepsi)
- Person der Einkaufsliste beschreiben
- Unterschiede weisen auf das Image der
Produkte hin
- Planetenreise (HTP research)
- Beschreibung der Landung auf dem Planeten
"Produkt"
- Ballontest
- leere Sprechblasen betexten
- Satz- und Lückenergänzungstest
- Inhalte in Lückensätzen ergänzen
- Geschichtenerzähltest
- Geschichte fertig erzählen
- Bildererzähltest
- verschwommenes Bild ist Einstieg in zu
erzählende Story
- Wunschprobe
- 1.welches Produk1 würden Sie gerne
sein und warum etc.
- 2. Versetzen Sie sich in die Rolle: Werbetexter
für dieses Produkt
- Rollenspiel
- L&D (Likes & Dislikes)
- Brainstorming
- keine Kritik
- Quantität vor Qualität
- freies Spiel der Gedanken
- Kombinationen und Ergänzungen
- Assoziationen
- dabei kognitive Kontrolle reduzieren
(Zeitdruck)
- Delphi-Methode (Expertenbefragung)
- mehrfach sequentielle Befragungen
- Konfrontation der Befragten mit den Ergebnissen
der jeweils vorangegangenen Stufe
- Repetory-grid
- Rastererhebung
- Eigenschaften benennen
- wie unterscheiden
sich diese Produkte, wie gleichen diese sich?
- Bewertung der Raster
- richtig/gut
- falsch/schlecht
- Imagery
- projektiv, emotionale Ebene
- Verbindung zwischen Produktnennungen
- nonverbal: Bilder aussuchen, deren Bedeutung
vorab festgelegt wurde (frei/unfrei)
- Gruppendiskussion
- normal
- geleitet
- aufgezeichnet , Audio/Video
- inhaltsanalytische Auswertung
- kumulativ
- 2.Gruppe diskutiert auf Grundlage der
Ergebnisse der 1.Gruppe
- kombiniert
- anschließend qualitative Einzelbefragungen
- kontradiktorisch
- "advocatus diaboli" opponiert
- bei Erfolg, ist Gruppenmeinung zum Diskussionsgegenstand
schwach
- excessiv
- Marathondiskussion
- Forcierung reduzierter Kontrollinstanzen
- kreativ
- gemeinsam mit Kreativen zielgerichtet
vorgehen
- oder Collagen erstellen, die psychologisch
ausgewertet werden
- Conjoint-Analyse
- Einfluß einzelner Variablen auf
den Gesamtnutzen
- varianzanalytische Auswertung der Korrelationen
- Clusteranalyse
- Gruppierung nach Eigenschaften
- Ähnlichkeits- bzw. Distanzmaße
- Hierarchisches Sortieren
- Clusterbildung
- Darstellung im Erlebnisraum
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Psychologische
Marktmodelle
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- Modell von Bernt Spiegel
(1961)
- aggreggiert nicht Personen, sondern Meinungsgegenstände
- Erlebnisraum mehrdimensional
- bei 2-dimensional = 4 Quadranten
- Angebotspositionierung (=Idealposition
im Markt)
- Personen verteilen sich auf den Erlebnisraum
- spontanes Bekanntwerden des Angebotes
- Attraktivität=Winkel A
- Entfernung
- Aufforderungswert (AW)
- Grundaufforderungswert (GAW)
- Zusatzaufforderungswert (ZAW)
- je größer der Winkel, umso
näher am Angebot, umso höhere Kaufbereitschaft
- Tendenz zur Harmonisierung
- Veränderung der Position der
Nachfragen in Richtung auf Angebot
- Ausweitung des Angebots in der Vorstellung
der Nachfrager
- Gewöhnungseffekt
- umso höher, je weniger Alternativen
- Einfluss verbreitungspolitischer Maßnahmen
- Information der Uninformierten
- Erhöhung des
- GAW (Gemeinschaftswerbung)
- ZAW des Angebots (Werbewiederholungen,
Kontakt schafft Sympathie)
- Senkung des
- ZAW konkurrierender Angebote
- Verschiebung des Angebotes
- in Regionen dichterer Besiedlung (Erlebnisraum)
- konkurrierender Angebote in Regionen
dünnerer Besiedelung
- der Personen zum Angebot hin (Einstellungsänderung)
- Start einer "Filiale" (leicht abgewandelteter
MG)
- Nischenpolitik
- Nachfrager, aber kein Angebot positioniert
- manifeste Nische
- bei niedrigem GAW
- potentielle Nachfrager ohne Nähe
zum Angebot
- latente Nische
- jeder hat schon "irgendwas"
- neue Dimensionen schaffen Nischen (Lautstärke,
Design, Pseudo-Leistung)
- USP - Unique Selling Proposition
- soziale Felder verschmelzen
- Zusatzangebot
- Sammelfiguren
- Shop-in-Shop
|
Modell
von Berth
- Angebote werden nicht aggregiert, sondern
auf individuellem Niveau dargestellt
- viele Positionen möglich
- individuelle Entfernung zu den Angeboten
definiert Zustimmung, Ablehnung oder Neutralität
- maximale Aggregierung stellt Ideal dar
- Ausdifferenzierung Ideal vs. Real vs.
Einzelpositionierung
|
Empirische
Methoden
- direkte Skalierung
- Polaritätenprofil
- gut/schlecht
- hoch/niedrig
- Faktorenanalyse
- Eigenschaftsprofil
- numerisch 0 - 5
- Median errechnen
- Korrelationskoeffizienten berechnen
- Items auf Faktoren zusammenfassen/reduzieren
- Faktorladung beachten
- Multidimensionale Skalierung
- relative Position untereinander
- metrisch MDS
- verschieben
- rotieren
- reflektieren
- nonmetrisch NMDS
- freie Assoziation
- Ähnlichkeitsmatrix eintragen
- Umwandlung von Ähnlichkeitsmaßen
in Unähnlichkeitsmaße
- um darstellen zu können: je näher,
umso ähnlicher
- Informationen zu den potentiellen
Erlebnisräumen
- Interpretation durch Experten
- passene Dimensionen suchen und zuweisen
- Exploration
- Positionierung relevanter Begriffe
- feststehender Pol wird in Relation
untersucht
- Profitanalyse
- Rangkorrelationskoeffizient berechnen
- Irrtumswahscheinlichkeit berücksichtigen
|
Spezifische
Aktivierung
- Phasen
- Aufladung
- Befriedigung
- erneute Aufladung
- usw.
- Motivbündel der Zielgruppe eruieren
- Anreizgestaltung zur Aktivierung aller
relvenaten Motive
- angeborener Auslösemechanismus
- Kindchenschema aufgrund von Ansprechen
des Beschützerinstikts
- VaIE - Motivationstheorie, Motivationsstärke
- Valenzen werden hoch geschätzt
- Instrumentalität des Angebots
- subjetive Erwartung der Zugänglichkeit/Erhältlichkeit
(Preis)
- M= f(Va,I,E) multiplikativ verknüpft
Reaktanz
- persönlicher Handlungs- und Entscheidungsraum
wird eingeengt
- kann auch gezielt eingesetzt werden
Methoden
zur Messung der spezifischen Aktivierung
- Verfahren der Bedürfnissteigerung
- Wartezeit in Testraum mit Testobjekten
- Schnellgreifbühne
- Zugreifen attraktiv erscheinender,
- kurzzeitig präsentierter Produkte
- Schwerin-Test
- Einladung zu einer Filmvorführung
- Abfrage der gewünschten Belohnung
- danach (Liste verlegt) nochmal Belohnung
abfragen
- Variationen auswerten
|
Verhalten
der Person
- finanzielle Möglichkeiten der Zielperson
>> Kosten senken
- ZP kommt an das Angebot nicht heran >>
Distribution verbessern
- ZP wurde nicht ausreichend motiviert
>> Werbung auf ZP abstimmen
Methoden
der Verhaltensmessung
Verhaltensbeobachtung
- Kategoriensystem von Bales
- Beziehungsebene
- positive Reaktionen
- Sachebene
-
Sachebene
- Beziehungsebene
Verhaltensergebnisanalyse
- Gebrauchsspuren
- Reaktionen auf Directmailings
- Rücklaufquoten
- Absatzzahlen
- spezielle Verfahren (Lost Letter)
|
Test-Batterien
- Ad*vantage
- Dimensionen: motivationale Schubkraft
und Durchsetzungsfähigkeit
- Print+FFF-Medien
- KZS-Wirkungen
- LZS-Erreichung
- Einstellungeänderungen
- Buy-Test
- Werbewirkung nach verschiedenen Variablen
|