Virtuelles Lernen 

Evaluation einer Lernumgebung im Internet am Beispiel des Seminars vom SS  97 
Teilaufgabe 1

Arbeitsgruppe 5 "Dschinn"
Beschreibung der Lernumgebung
Wie sieht die Lernaktivität der Teilnehmer im virtuellen Seminar aus? 
Welche  Aufgaben müüssen die Lernenden lösen? 
Mit welchen Mitteln? 
Teilaufgabe 1 
Überprüfung diverser Aspekte der Lernumgebung 
- Stichwortliste 
 
Strukturiertheit 
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Also ich weiss nicht recht, ob ich die Aufgabe wirklich verstanden habe, denn es geht ja eigentlich um die Lernaktivitaet der Teilnehmer... 
 

 

Wie man dem Seminarablaufstext von 97 entnehmen kann, war das Seminar vor 97 freier bzgl. des Lernstoffs gehalten. Jedoch fuehrte das wohl zu Problemen, da "Laien" anfangs besser unter Anweisung und mit strukturierten Aufgaben arbeiten koennen. Seitdem sind klare Aufgaben gegeben: Bewertungskriterien sammeln und bewerten, Konkrete Lernumgebungen analysieren, Austausch zwischen den Gruppen(Beachtung der Gruppenunterschiede). Im großen und ganzen ist dies bis heute so geblieben, jedoch hat sich die Lernsituation für uns insofern m.E. verbessert, dass die Beitraege geordneter sind und eindeutiger zuzuordnen sind (Struktur des Programms). So kann man mit Unterpunkten auf einen Beitrag antworten, was 97 noch nicht moeglich war. Auch ist das Thema des Beitrags besser ersichtlich als 97. 
Man sollte bei Strukturiertheit sowohl auf den Inhalt alst auch auf den Programmaufbau eingehen.(Julian Garbotz) 
First Impression 
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Thema: Erster Eindruck enttäuscht
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Erste Seite war eindrucksvoll vor allem durch Übersichtlichkeit. Es ist sofort erkennbar, zu welchem Thema die Links gehören, welche Gruppe oder ob das Plenum es bearbeitet hat.

Die hinter den Links verborgenen Seiten haben dann enttäuscht, da die (wie schon in mehreren Beiträgen erwähnt) Forumsbeiträge keine Überschriften tragen und keine Hierarchie aufweisen. Eine Navigation im Forum ist so nur systematisch möglich.(Andrea Schrader ) 


First Impression - wat solln dat?!  und...
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Besonders fällt mir das Fehlen anderer Medien, z.B. Bildern oder grafischen Metaphern auf, die heute eigentlich in jeder guten Präsentation zu finden sind. (Helmut Groschwitz)
Terminführung 
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Wie wurde zeitliche Konsistenz und Kohärenz gewährleistet? Terminierung?
Durch die Einordnung der Teilaufgaben in Zeitintervalle wurde 
eine Bearbeitung des Gesamtthemas in Teilblöcken möglich. 

Aufeinanderfolgend wurden Teilthemen behandelt und somit ist der Gesamtablauf des Seminars durchaus zeitlich konsistent. 
Kohärenz hängt hier von der Interkommunikation der Teil- 
nehmer ab und vom Engagement des einzelnen. Diese kann schwer überprüft werden, ohne die Antworten der Teilnehmer im Einzelnen über die Zeit hinweg nachzuvollziehen und deren Einordnung in das Gesamtthema zu sehen.(Timo Baur) 


Moderation 
>Wie wurde moderiert, war das /nicht/sinnvoll? Bzw. wann war es hilfreich? War Moderation irgendwie wesentlich (für die weitere Seminarrichtung?)  und damit kenntlich zu machen? Wie erfolgte dies?

 

Bisher gab es mehrere Moeglichkeiten zur Moderation: 
So wurde anfangs ueber den eigenen Chat-Room das weitere Vorgehen diskutiert bzw vom Leiter(=Moderator) vorgestellt. 
Neben dem Chat gibt es das eine allg. Fragenboerse. 
Zusaetzlich gibt es fuer jede Aufgabenstellung eigene Foren fuer jede Gruppe, in denen sowohl die Antworten zu finden sind als auch direkte Anweisungen des Moderators an die Gruppe. 
Nach Beendigung der Aufgabe bekommt jede Gruppe ein Feedback, das in einem extra Feedbackforum eingesehen werden kann. 
Grundsaetzlich ist fuer alle Teilnehmer jedes Forum zugaenglich, also auch die der anderen Gruppen. 
Die Frage nach der Sinnhaftigkeit kann wohl schlecht von einer Person allgemein beantwortet werden. 
Meiner Meinung nach ist Moderation grundsaetzlich sehr sinnvoll, da sonst die Ueberpruefung und Beurteilung fehlen wuerde. 
Auch das Forensystem erscheint mir sinnvoll, da jeder die Aktivitaeten der anderen Gruppen beobachten kann. 
Der Chat ist als Option zur Verständigung sicher nicht schaedlich, wobei wir in unserer Gruppe ueber e-mail und die Foren kommunizieren , da es schwer ist sich zusammen im Chat zu verabreden. Die Fragenboerse ist wohl nicht wegzudenken. (Julian Garbotz )

Die Moderation im Sinne einer Koordination ist, glaub ich, unerläßlich. 
In unserem Fall findet sie auf zwei Ebenen statt:
einerseits durch Nic, der die Gesamtkoordination übernimmt,
andererseits durch die Eigenorganisation der Gruppe.

Zweiteres scheint mir das komplexere zu sein, insofern keine explizite (und im Konsens gefundene) Abmachung über die Rollenverteilung besteht; eine solche scheint mir sinnvoll. (Helmut Groschwitz)


Nachvollziehbarkeit 
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>Läßt sich der "kognitive" und "pädagogische" Pfad des Seminars chronologisch >und inhaltlich nachvollziehbar leicht verfolgen? 
Durch die übersichtliche Strukturierung der einzelnen Vorgehensschritte wird es möglich, schnell den Pädagogischen Pfad des Seminars nachzuvollziehen. 
Chronologisch ist der Zeitablauf schön an den Spalten der Tabelle zu sehen und an den Datumsangaben. 
Man sieht deutlich, wie die Teilnehmer sich Schritt für Schritt an eine Lösung der Geasmtaufgabe herangetastet haben. 

Der kognitive Pfad ist etwas schwerer Nachzuvollziehen. 
Man muß, um die einzelnen Gedanken nachvollziehen zu können, jeden einzelnen Beitrag anklicken und lesen. 
Dadurch wird es sehr schwer und zeitaufwendig, die Kommunikation der Gruppen zu überschauen. 

Eine Verbesserung wäre hier, die Lösung der Teilaufgaben immer 
zusammenzufassen, wie es ja im neuen Koalah geschieht oder zumindest geschehen sollte. 

Eine weitere Verbesserung könnte sein, die einzelnen Beiträge der 
Teilnehmer am Schluß als eine Textdatei anzubieten, in der allerdings kenntlich gemacht werden sollte, wie die thematische Abfolge war. 

Dies ist wahrscheinlich ohne eine Nachbearbeitung der Beiträge schlecht zu realisieren. 

 

Thema: Interkommunikation 
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>Wird innerhalb des Seminars eine lernförderliche "Spannung" erzeugt und aufrechterhalten, oder einfach nur mehr oder weniger zusammenhanglose Statements gepostet? Ja/Nein? Verbesserungsideen? Was fällt negativ auf (falls was negativ auffällt... ;-))
Die Beiträge des Seminars von 1997 kann man zunächst in zwei Kategorien einordnen:

* Antworten auf andere Beiträge

* Einzelbeiträge

Erstere ziehen sich hierbei wie ein Nachrichtenthread durch die jeweilige Gruppe im Forum zur jeweiligen Aufgabe.
Durch die übergeordnete Aufgabenstruktur und dem Abschliessen der Foren nach der Themenbearbeitung bleibt dies aber immer auf wenige Mails beschränkt.

Dazwischen finden sich Einzelbeiträge, die meist abgegebene Lösungen zur Aufgabenstellung sind.

Eine Reflexion dazu ist aber meist nur schwer zufinden oder nicht verhanden.

Die Struktur in der neuen Version der Lernumgebung macht es wesentlich einfacher, die Antworten auf Beiträge von Einzelpostings zu unterscheiden.

Evtl. wäre es zu überlegen, ob man Einzelbeiträge oder Aufgabenlösungen nicht besonders kennzeichnen sollte, bzw. ihnen auch grafisch einen eigenen Platz geben sollte, um die Interkommunikation zu fördern, indem man sie offen kenntlich macht. Dem ist mit einer hirarchischen Forumsstruktur aber schon großteils abgeholfen worden.

Es ist schwierig, Dialoge in den Nachrichtenthreads später schnell nachzuvollziehen, dennoch sind die Statements meist nicht zusammenhanglos, sondern es ist eine fortlaufende Bearbeitung der Themen zu erkennen.(Timo Buar)


 Interkommunikation - eher ineffizient
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1. Rein bedingt durch die technischen Wege (siehe Einführung) ist der Aufbau einer Spannung stark behindert. Daraus folgt, daß allein für das erneute Nachvollziehen des bisherigen Gedankenganges Zeit und Energie verloren gehen, worunter auf jeden Fall die Effizienz leidet.

2. Die Antworten und neuen Aussagen treffen in der Regel "unpassend" ein, d.h. ihre Relevanz ist momentan nicht ganz klar.

Verbesserungsvorschlag: 
Regelmäßige Chattermine, die das Lerngeschehen rhythmisieren und synchronisieren (in der Musik gibt es ähnliche Strukturen, z.B. Refrain, Brücke,..., die die Spannung z.B. nach Soli stabilisieren).(Helmut Groschwitz)


Dokumentation  oder Abbildung?
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Dokumentation 
Ist es lediglich ein "Tagebuch" 

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es sich bei dem, was man sieht, um eine Lernumgebung oder um die nachträgliche Dokumentation eines Ablaufs handelt. 

oder als Einstieg förderliches Treatment (zum Scannen des subjektiven  Interessegehaltes)  Andrea Schrader)


Die Dokumentation hält die gewollten (und vorschnellen) Kommunikationsprozesse fest, und ist außerdem Zeichen für die Denk- und Lernprozesse.

So wie man beim Lesen eines Tagebuches an frühere Ereignisse erinnert wird, kann der Außenstehende nur ein sehr unvollständiges Bild aus dem Tagebuch erfahren. Je mehr in chronistischer Art beschrieben wird, desto mehr Information steht dem außdenstehnden Leser zu Verfügung.

Indem wir die Ergebnisse zusammenfassen handeln wir in dieser Weise und ermöglichen auch dem Fremden in die Thematik einzusteigen

Soweit ist das aber nichts anderes als im normalen Seminarbetrieb, nur daß dort die Interaktionen nicht "mitgeschnitten werden.(Helmut Groschwitz)


Variabilität 
 

 

Was hat das Stichwort mit dem Text zu tun?
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Ansonsten fällt mir auf, daß es hier viel mehr auffällt, wie groß der Unterschied von Beginn zu Entwicklung ist, da alles mitgeschrieben bleibt.

Womit ich die Frage in den Raum stelle, ob es sinnvoll wäre, Anmerkungen nachträglich ändern (variieren) oder löschen zu können? (Helmut Groschwitz )



 
 
 
 
 

 



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