Stand: Juni 1998
Fragenkatalog Vordiplomsprüfungsfragen der Biologischen Psychologie LMU München 
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Biologische Psychologie - Fragenkatalog zur Vordiplomsprüfung Studiengang Psychologie (Dipl.)
 
1 Wie wird häufig Psychophysiologe von Physiologischer Psychologie abgegrenzt?
2 Nennen Sie die vier Teilgebiete der Biologischen Psychologie
3 Nennen Sie eine typische Fragestellung der  Neuropsychologie
4 Geben Sie ein Beispiel für eine Fragestellung aus der biologischen Psychologie, die man im Rahmen einer   Korrelationsstudie untersuchen könnte
5 Was versteht man im Zusammenhang mit dem Leib-Seele-Problem unter monistischen und dualistischen Theorien?
6 Welche Richtung/Position vertrat Descartes in der Diskussion um das Leib-Seele-Problem?
7 Welches Organ machte Descartes verantwortlich für die Steuerung der "Hydraulik" und warum?
8 Was besagt die sog. "Neuronen-Doktrin"?
9 Nennen Sie die vier klassischen Körpersäfte der Antike
10 Beschreiben Sie die Hauptfunktionen des Nervensystemes
11 Welche Organklassen des menschl.Organismus werden durch die afferenten und welche durch die efferenten Nerven des somatischen Nervensystems innerviert?
12 In welche Richtung läuft die Information in den afferenten Fasern?
13 In einem Ein-Neuron-Nervensystem verbindet das eine Neuron welche beiden Funktionsbereiche?
14 Was versteht man unter einem Interneuron?
15 Wozu dienen  Mitochondrien ?
16 Was ist die Funktion der  Ribosomen?
17 Was ist der Unterschied zwischen Nerv- und Nervenfaser?
18 Welche Zell-Organellen dienen primär dem  Stofftransport?
19 Was dürfte der Grund für die besondere Zellform der Neuronen sein?
20 Worin besteht der funktionelle Unterschied zwischen Dendrit und Axon?
21 Worin unterscheiden sich Nervenzellen von sonstigen Körperzellen?
22 Welche unterschiedliche Funktion kann man Dendriten und Axon bezüglich der Leitung von Erregung zuordnen?
23 Was sind  Kollateralen?
24 Welche Länge kann ein Axon im menschlichen Organismus maximal erreichen? 
Nennen Sie ein Beispiel, wo solch ein langes Axon "entspringen", und wo es enden könnte.
25 Welche beiden Gruppen von Gliazellen unterscheidet man im Zentralnervensystem?
26 Welche Funktion haben Gliazellen?
27 Wie lautet die richtige Bezeichnung für Neuroglia-Zellen im peripheren Nervensystem?
28 Was versteht man unter Blut-Hirn-Schranke? 
Nennen Sie je einen Vor- und einen Nachteil dieser Schranke.
29 Warum wird bei Hirnverletzung die Schädigung meist durch Gliazellen ersetzt und nicht durch Nervenzellen?
30 Bedeutung der Gliazellen beim Wachstum des Nervensystemes?
31 Welche Funktion haben die Schwann´schen Zellen und wo finden sie sich?
32 Wie kommt es zur Bildung der Myelinschicht?
33 Worin liegt die funktionelle Bedeutung der Myelinschicht?
34 Warum bezeichnet man die Multiple Sklerose als "Entmarkungserkrankung" und welche Störungen kann eine solche "Entmarkung" nach sich ziehen?
35 Als eine Entstehungsmöglichkeit bei der Multiplen Sklerose wird ein Autoimmundefekt diskutiert. Bitte führen Sie kurz aus, was man allgemein unter einer Autoimmunkrankheit versteht.
36 Wieso kann bei Neugeborenen und Kleinkindern eine Unterernährung, insbesondere ein Mangel an Fetten zu Entwicklungsstörungen des Nervensystemes führen?
37 Geben Sie eine andere Bezeichnung für "markhaltige Fasern"
38 Beschreiben Sie drei wichtige Funktionen der Zellmembran
39 Beschreiben Sie den Aufbau der Zellmembran (evtl. mit Zeichnung)
40 Wieso kommt es spontan zur Bildung einer Doppelschicht durch die Membranmoleküle?
41 Nennen Sie 3 Typen von Membran-Protein-Molekülen mit ihrer Funktion
42 Wieso können fettlösliche Stoffe die Zellmembran passieren?Nennen Sie ein Beispiel für solch einen Stoff.
43 Nervenzellen haben eine bestimmte elektrische Spannung. Wie kommt diese elektrische Spannung zustande?
44 Das Ruhepotential ist bei Nervenzellen immer negativ und hat für einzelne Zelltypen eine charakteristische, konstante Größe. In welchem Bereich (von...bis...) liegt ungefähr das Ruhepotential (Einheit: mV) beim Menschen?
45 Was sind Ionen?
46 Was würde passieren, wenn  zuviel Na+ Ionen ins Zellinnere wandern würden?
47 Wodurch wird das negative Ruhepotential im Zellinnern trotz eines kontinuierlichen Einstroms von Na+ Ionen aufrechterhalten?
48 Wieso kann die Aufzeichnung der Nervenleitgeschwindigkeit zur Diagnose der Multiplen Sklerose dienen?
49 Aus welcheren kleineren Molekülen sind Proteine aufgebaut?
50 Was ist die Funktion von Enzymen?
51 Welche Ionen sind am Ruhepotential beteiligt?
52 Welche zwei Arten von "Kräften" wirken auf die Ionen?
53 Erklären Sie die Aufgabe der K-Na-Pumpe.
54 Erklären Sie den Unterschied zwischen dem aktiven und dem passiven Ionentransport durch die Zellmembran.
55 Erklären Sie die elektrotonische Erregungsleitung und den Unterschied zum fortgeleiteten Aktionspotential.
56 An welchen Zellabschnitten findet primär elektrotonische Leitung statt?
57 Was versteht man unter Hyperpolarisation und Depolarisation?
58 Was versteht man unter einem spannungssensitiven Kanal?
59 Was versteht man unter der relativen Refraktärphase beim Aktionspotential und welchen Effekt hat sie?
60 Was versteht man unter Repolarisation?
61 Beschreiben Sie die einzelnen Phasen eines Aktionspotentiales.
62 Welche Zellen nennt man erregbar?
63 Was versteht man unter einem "Alles-oder-Nichts"-Gesetz bei der Erregungsleitung?
64 Was geschieht bei der saltatorischen Erregungsleitung an den Ranvier´schen Schnürringen?
65 Warum entstehen Aktionspotentiale bei markhaltigen Fasern nur an den Ranvier´schen Schnürringen?
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